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Die BWA sinnvoll & komfortabel zur Unternehmenssteuerung einsetzen
Im digitalen Zeitalter ist die Bedeutung einer effizienten Unternehmenssteuerung und eines zielführenden Controllings unbestreitbar geworden. Mit der...
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Claas Eimer
:
16.01.2026
Die Szenarioplanung hilft Unternehmen, Unsicherheiten aktiv zu steuern
Sie verbindet Umsatz-, Kosten- und Liquiditätsplanung in einem System
Mehrere Szenarien (Best, Realistisch, Worst Case) geben Orientierung
Entscheidungen über unterschiedliche Handlungsalternativen werden mit konkreten Zahlen unterlegt
Frühwarnsysteme und Rollierende Forecasts erhöhen Handlungssicherheit
Auch ohne große Controlling-Abteilung lässt sich Szenarioplanung erfolgreich umsetzen
Mittelständische Unternehmen stehen täglich vor unvorhersehbaren Entwicklungen:
Marktvolatilität
Schwankende Lieferketten
Saisonale Umsatzschwankungen
Unerwartete Kostensteigerungen
Die klassische Planung mit fixen Budgets reicht hier oft nicht aus. Die Szenarioplanung bietet einen strukturierten Ansatz, um Entscheidungen unter Unsicherheit zu treffen – ohne dass der Geschäftsführer blind reagieren muss.
die Szenarioplanung ist die systematische Durchrechnung unterschiedlicher Zukunftsbilder:
Best Case: Optimistisches Szenario, z. B. maximale Umsatzentwicklung und stabile Kosten
Realistisches Szenario: Basierend auf den wahrscheinlichsten Entwicklungen
Worst Case: Vorsichtiges Szenario mit niedrigem Umsatz, höheren Kosten und Liquiditätsengpässen
Diese Best-/Worst-Case-Betrachtung hilft beispielsweise dabei, bei der Erstellung des Budgetplanes ein Gefühl für die Bandbreite der künftigen finanziellen Entwicklung zu bekommen.
Eine Szenarioplanung kann aber auch im laufenden Geschäftsjahr sehr sinnvoll sein, um anstehende Entscheidungen durch konkrete Zahlen abzusichern. So kann die Auswirkung von Personaleinstellungen (Steigende Kosten vs. steigender Umsatz?) oder Investitionen (Steigende Kosten vs. steigender Umsatz?) auf das Ergebnis und die Liquidität analysiert werden.
Dies kann auch ohne Aufwand passieren, wenn der zugrundeliegende Budgetplan nur auf die unterschiedlichen Parameter angepasst werden muss und die Ergebnisse der Änderungen auf Ergebnis und Liquidität automatisch berechnet werden.
Die Ziele der Szenarioplanung: Frühzeitig Risiken erkennen, Chancen nutzen, Entscheidungen absichern, Liquidität bewahren.
Diese Webseite beschreibt ein solches System exemplarisch, dass eine Budgetplanung inklusive Szenarioplanung auch in KMU einfach umsetzbar macht: www.companyon.de/planung_einleitung
Hohe Abhängigkeit von Schlüsselpersonen: Liquiditätsprobleme oder Fehlentscheidungen können existenzbedrohend sein
Begrenzte Puffer: Mittelständler haben oft weniger finanzielle Reserven als Konzerne
Operative Belastung der Geschäftsführung: Die Geschäftsführung ist im Mittelstand meist aktiv in das operative Tagesgeschäft eingebunden.
Die Szenarioplanung liefert schnelle Entscheidungsgrundlagen, wenn sie schnell erstellt werden kann.
Historische Umsätze und Kosten analysieren
Liquiditätspositionen prüfen
Zentrale Treiber identifizieren: Aufträge, Personal, Material, Fixkosten
Tipp: Weniger ist mehr – fokussieren Sie sich auf die Kennzahlen, die den größten Einfluss auf Ergebnis und Liquidität haben.
Best Case: Chancen erkennen, Investitionsspielraum prüfen
Realistisch: Basis für operative Entscheidungen
Worst Case: Frühwarnindikatoren festlegen
Oder fallbezogene Szenarien, z.B. über die Anschaffung einer neuen Produktionsmaschine. Was sind die Erwartungen hinsichtlich der Kosten (Anschaffung, ggf. Finanzierung und Zinszahlungen) und der Umsätze (mehr Umsätze durch bessere Qualität oder geringere Fertigungskosten?)? Wie wird die Auswirkung auf die Liquidität der nächsten Monate sein?
Hinweis: Szenarien sollten dynamisch bleiben und regelmäßig aktualisiert werden.
Liquiditätsplanung immer parallel durchführen
Prüfen: Reichen Mittel für laufende Zahlungen?
Frühzeitig Gegenmaßnahmen planen: z. B. Kreditlinien, Zahlungsziele
Szenario = Entscheidungshilfe, nicht nur Zahlenwerk.
Monatliche oder quartalsweise Updates
Neue Informationen sofort einpflegen
Szenarien laufend vergleichen
Vorteil: Das Unternehmen steuert nicht starr nach Plan, sondern flexibel nach realen Entwicklungen.
Best Case: Wachstumsinvestitionen prüfen
Realistisch: Ressourcen steuern, Prozesse optimieren
Worst Case: Kosten senken, Liquidität sichern
Oder es werden für kurzfristige Entscheidungen die rationalen Entscheidungsgrundlagen gefunden. Wie werden sich Ertrag und Liquidität im Falle von Szenario 1 bzw. Szenario 2 entwickeln?
Die Szenarioplanung schafft Orientierung und reduziert den Reaktionsdruck. Und ersetzt das Bauchgefühl durch Fakten.
Auch ohne eigenen Controller lassen sich Szenarien integrieren:
Excel-Alternativen oder spezialisierte Controlling-Software
Automatische Prognosen für Ergebnis und Liquidität
Übersichtliche Dashboards für Geschäftsführung und operative Führungskräfte
Ziel: Controlling wird handhabbar, verständlich und entscheidungsorientiert.
Diese Webseite beschreibt eine solche Controlling-Lösung speziell für KMU, die sowohl eine schnelle Budgetplanung als auch die komfortable Erstellung von Szenarien unterstützt. Und die Auswirkungen auf Ergebnis und Liquidität automatisch prognostiziert: www.companyon.de/planung_einleitung
Die Szenarioplanung ist kein Luxus, sondern ein Muss für mittelständische Unternehmen, die unter Unsicherheit handlungsfähig bleiben wollen.
Mit klaren Szenarien, rollierenden Forecasts und integrierter Liquiditätssteuerung können Geschäftsführer:
Risiken frühzeitig erkennen
Entscheidungen fundiert treffen
die operative Belastung reduzieren
Brauche ich dafür einen eigenen Controller?
Nein, Szenarioplanung funktioniert auch in kleinen Teams mit klaren Prozessen und Systemunterstützung.
Wie oft sollten Szenarien aktualisiert werden?
Monatlich oder quartalsweise, bei Bedarf auch ad hoc bei großen Änderungen.
Welche Kennzahlen sind am wichtigsten?
Ergebnis, Liquidität, Kostenstruktur und zentrale Umsatztreiber.
Kann Excel das abbilden?
Excel ist möglich, aber fehleranfällig und schwer skalierbar – professionelle Systeme oder integrierte Tools sind effizienter.
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