Das StaRUG schreibt KMU eine Liquiditätsplanung vor.
Einführung: Warum das StaRUG die Liquiditätsplanung auch in KMU erforderlich machtBereits seit dem 1. Januar 2021 ist das Gesetz über den...
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Claas Eimer
:
08.01.2026
Der Plan-Ist-Vergleich ist ein zentrales Steuerungsinstrument im Controlling
Abweichungen sind kein Fehler, sondern wertvolle Informationen
Entscheidend ist die Ursachenanalyse, nicht das reine Abweichungsreporting
Gute Plan-Ist-Vergleiche verbinden GuV, Liquidität und operative Treiber
Richtig genutzt, verbessert der Plan-Ist-Vergleich Entscheidungen und Prognosen
In vielen Unternehmen existiert der Plan-Ist-Vergleich nur formal:
monatlicher Bericht
rote und grüne Zahlen
kurze Kommentierung
Doch häufig bleibt unklar:
Warum Abweichungen entstehen
Welche Auswirkungen sie haben
Welche Entscheidungen daraus folgen
Der Plan-Ist-Vergleich verkommt dann zur Rückschau – statt zur Steuerung.
Der Plan-Ist-Vergleich stellt geplante Werte den tatsächlich eingetretenen Ergebnissen gegenüber.
Verglichen werden u. a.:
Umsätze
Kosten
Ergebnis
Cashflows
Liquiditätsbestände
Ziel ist es, Abweichungen zu erkennen, zu verstehen und daraus Maßnahmen abzuleiten.
Diese Webseite zeigt ein Tool, das diese Soll-Ist-Vergleiche automatisch erzeugt. So können Zeit und Aufmerksamkeit vollständig in die Analyse und die Maßnahmenplanung investiert werden: https://www.companyon.de/planung-auswertung
Ein häufiger Denkfehler:
„Abweichungen bedeuten schlechte Planung.“
Tatsächlich gilt:
Planung ist immer "nur" eine Annahme über die Zukunft
Die Realität weicht zwangsläufig davon ab
Abweichungen sind daher vollkommen normal und wertvoll für die Entscheidungsfindung und mögliche Anpassungen.
Entscheidend ist nicht, dass es Abweichungen gibt, sondern:
wie früh sie erkannt werden
wie gut sie erklärt werden
wie konsequent darauf reagiert wird
1. Fokus auf Zahlen statt Ursachen
Viele Berichte zeigen:
Abweichung absolut
Abweichung in Prozent
Aber nicht:
operative Gründe
strukturelle Effekte
zeitliche Verschiebungen
2. Zu grobe Aggregation
Ein Gesamtumsatz sagt wenig darüber aus:
welche Produkte
welche Kunden
welche Regionen
die Abweichung verursachen.
3. Keine Verbindung zur Liquidität
GuV-Abweichungen werden zwar analysiert, mögliche Liquiditätseffekte bleiben aber unberücksichtigt.
Ein wirksamer Plan-Ist-Vergleich beantwortet drei Kernfragen:
Was ist anders als geplant?
Warum ist es anders?
Was bedeutet das für die Zukunft?
Er liefert damit:
Entscheidungsgrundlagen
Frühwarnsignale
Input für Forecasts
Ein moderner Plan-Ist-Vergleich betrachtet nicht isoliert:
Umsatz
Kosten
Ergebnis
sondern verknüpft:
Ertragslage
Zahlungsströme
operative Kennzahlen
Beispiel:
Umsatz planmäßig
Forderungen höher als geplant
➡️ Liquidität schlechter als erwartet
Ohne integrierten Blick bleibt dieses Risiko unsichtbar.
Der größte Mehrwert entsteht, wenn der Plan-Ist-Vergleich:
nicht rückwärts
sondern nach vorne
wirkt.
Abweichungen liefern:
bessere Annahmen
realistischere Prognosen
belastbare Forecasts
So wird Planung zu einem lernenden System.
Dies ist abhängig von:
Unternehmensgröße
Dynamik des Geschäfts
Liquiditätssituation
Typisch sind:
monatliche Plan-Ist-Vergleiche
rollierende Forecasts
In kritischen Phasen auch:
wöchentlich auf Liquiditätsebene
Diese Webseite beschreibt, wie einfach die Erstellung von Budgetplänen und regelmäßigen Forecasts auch in KMU mit limitierten Ressourcen realisiert werden können: www.companyon.de/planung_einleitung
Dieser Link führt Sie zu einem Blogbeitrag, der sich speziell der integrierten Unternehmensplanung widmet, bei der die drei zentralen Finanzbereiche eines Unternehmens (Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Liquidität) inhaltlich und rechnerisch miteinander verknüpft geplant werden: www.companyon.de/blog/was-versteht-man-unter-einer-integrierten-unternehmensplanung
Manuell erstellte Plan-Ist-Vergleiche:
sind zeitaufwendig
fehleranfällig
schwer skalierbar
Digitale Lösungen ermöglichen:
automatische Aktualisierung
konsistente Datenbasis
integrierte Sicht auf GuV, Cashflow und Liquidität
Das erhöht Geschwindigkeit und Qualität der Entscheidungen. Zahlreiche Unternehmen realisieren ihr Controlling-System noch auf Basis von Excel. Dieser Blogbeitrag beschreibt, warum dies mit unnötigem Aufwand und hohen Risiken verbunden ist: www.companyon.de/blog/warum-excel-in-der-unternehmensplanung-an-seine-grenzen-stoesst
Diese Webseite erklärt eine Software speziell für KMU, die aus den Buchhaltungsdaten und den Plänen automatische Soll-Ist-Analysen und aktualisierte Prognosen (inklusive einer Liquiditätsprognose) erstellt: www.companyon.de
Abweichungen sind Informationen, keine Fehler
Ursachenanalyse ist wichtiger als Zahlenvergleich
Ohne Liquidität ist kein Plan-Ist-Vergleich vollständig
Gute Vergleiche verbessern Forecasts und Entscheidungen
Der Plan-Ist-Vergleich ist eines der wirkungsvollsten Instrumente im Controlling –
wenn er richtig genutzt wird.
Unternehmen, die:
Abweichungen verstehen
Zusammenhänge erkennen
Planung und Realität systematisch verknüpfen
treffen bessere Entscheidungen, reagieren früher und steuern ihr Geschäft aktiver.
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