Was ist das Working Capital und welchen Einfluss hat es auf die Liquidität?
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Excel ist flexibel, aber nicht skalierbar
Die Planung in Excel ist fehleranfällig und schwer nachvollziehbar
Zusammenarbeit und Versionierung sind zentrale Schwachstellen
Integrierte Planung ist mit Excel nur sehr eingeschränkt möglich
Moderne Planung erfordert strukturierte und automatisierte Systeme
Excel ist aus dem Unternehmensalltag nicht wegzudenken.
Kaum ein Tool ist so verbreitet, so flexibel und so schnell einsetzbar.
In der Unternehmensplanung jedoch stößt Excel zunehmend an Grenzen –
nicht, weil es schlecht ist, sondern weil die Anforderungen gestiegen sind.
Excel ist ein Rechenwerkzeug – keine Planungsplattform.
Excel eignet sich hervorragend für:
Ad-hoc-Analysen
Berechnungen
einfache Modelle
individuelle Auswertungen
Problematisch wird Excel dort, wo Planung und Controlling:
dauerhaft
integriert
kollaborativ
revisionssicher
erfolgen soll.
Excel-Planungen sind:
formelbasiert
manuell gepflegt
oft historisch gewachsen
Typische Risiken:
falsche Zellbezüge
überschriebenen Formeln
verdeckte Annahmen
fehlende Plausibilitätsprüfungen
Je größer und komplexer das Modell, desto höher das Fehlerrisiko – oft unbemerkt.
Ergänzung: Laut einer Studie (durchgeführt in Kooperation mehrerer Universitäten aus den USA, Australien und Hongkong unter der Leitung des Informatik-Professors Pak-Lok Poon) sind 94% der Excel-Tabellen in Unternehmen fehlerhaft. Diese häufig gar nicht entdeckten Fehler, beinhalten ein großes Risiko, wenn auf dieser Zahlenbasis ein Unternehmen geführt werden soll.
In vielen Excel-Planungen ist unklar:
wer welche Annahme getroffen hat
warum Werte geändert wurden
welche Version aktuell gültig ist
Für qualifizierte Leser besonders relevant:
Planung ist nur dann steuerungsfähig, wenn Annahmen transparent und nachvollziehbar sind.
Excel bietet dafür nur eingeschränkte Möglichkeiten.
Ein Klassiker:
„Plan_final.xlsx“
„Plan_final_neu.xlsx“
„Plan_final_neu_final.xlsx“
Excel kennt:
keine echte Versionslogik
keine zentrale Datenbasis
keine konsistente Historie
Das Ergebnis:
Zeitverlust
Unsicherheit
widersprüchliche Zahlen
Excel ist primär:
ein Einzelplatzwerkzeug
In der Praxis bedeutet das:
Dateien werden versendet
Änderungen werden überschrieben
Abstimmungen erfolgen außerhalb der Planung
Gerade in wachsenden Organisationen wird das zum Engpass.
Dies beinhaltet noch eine weitere Dimension, nämlich die "Single Point of Knowledge" (SPOK) und "Single Point of Failure" (SPOF): Häufig werden die Excel-Tabellen für Planung und Controlling durch einen einzigen Mitarbeiter oder den Geschäftsführer selbst erstellt. Es ist dann für andere Personen später kaum möglich, die Formelstrukturen bzw. die Logik der Tabellen noch nachzuvollziehen. Dies erschwert die Übergabe an andere Mitarbeiter. Sei es, um den Geschäftsführer zu entlasten oder um neue Mitarbeiter einzuarbeiten. Ein hohes Risiko ist mit damit verbunden, wenn der SPOK unverhofft aus dem Unternehmen ausscheidet (durch Kündigung, Krankheit oder Unfall) und niemand in der Lage ist, die Zahlen aufzubereiten.
Die integrierte Unternehmensplanung verbindet:
GuV (Gewinn- und Verlustrechnung)
Liquidität (Ist- und Plan)
Bilanz
In Excel:
müssen diese Bereiche manuell verknüpft werden
sind Abhängigkeiten schwer wartbar
brechen Modelle schnell bei Änderungen
Schon kleine Anpassungen führen zu:
hohem Pflegeaufwand
Inkonsistenzen
steigender Komplexität
Dieser Bogbeitrag widmet sich speziell der integrierten Unternehmensplanung: https://www.companyon.de/blog/was-versteht-man-unter-einer-integrierten-unternehmensplanung
Excel ist statisch:
Daten müssen manuell importiert werden.
Aktualisierungen (z.B. neue Monate oder Jahre, veränderte Betrachtungszeiträume, neue Kennzahlen) müssen manuell mit neuen Formeln und Verknüpfungen realisiert werden.
Das verhindert:
aktuelle Steuerung
schnelle Szenarien
fundierte Entscheidungen
Die Unternehmensplanung erfolgt eher rückwärtsgerichtet statt vorausschauend.
Die Alternativen zu Excel: Moderne Softwaretools für Planung, Controlling und Liquidität schaffen finanzielle Transparenz ohne jeden manuellen Aufwand. Die Aktualisierungen und Verknüpfungen zwischen GuV, Planung, Liquidität und Bilanz passieren voll automatisch. Ein Beispiel für eine solche Lösung speziell für KMU ist die von Companyon: www.companyon.de
Was bei:
wenigen Kostenstellen
einem Standort
einfachen Strukturen
noch funktioniert, scheitert bei:
mehreren Gesellschaften
Wachstum
komplexen Planungslogiken
Excel wächst nicht mit Ihrem Unternehmen. Im Gegenteil wächst der Aufwand überproportional.
Typische Gründe:
geringe Einstiegshürde
vertraute Bedienung
scheinbar kostengünstig
Die verdeckten Kosten:
Zeitaufwand
Fehler
fehlende Steuerungsqualität
werden oft erst spät erkannt.
Zeitgemäße Planungssysteme bieten:
Eine zentrale Datenbasis
Die integrierte Planung (GuV, Liquidität, Bilanz)
Szenario- und Forecast-Fähigkeit
Automatische Umsatz-, Kosten, Ergebnis- und vor allem Liquiditätsprognosen
Excel kann diese Anforderungen nur sehr eingeschränkt erfüllen.
Wichtig ist:
Excel muss nicht vollständig ersetzt werden.
Sinnvoll ist:
Excel für Analysen
spezialisierte Systeme für Planung und Steuerung
So bleibt Excel ein wertvolles Werkzeug, ohne zum Risiko zu werden.
Speziell für die Anforderungen von KMU entwickelte Softwaresysteme für Planung, Controlling und Liquidität sind inzwischen ohne Aufwand einzuführen und intuitiv zu nutzen. Auch für Nicht-Kaufleute. Auch die Linzenzkosten sind für KMU gut zu finanzieren, häufig erfolgt der ROI bereits im ersten Monat. Dies berichtet z.B. der Companyon-Anwender Peter Gacek: www.companyon.de/#anwender
Excel ist flexibel, aber nicht skalierbar
Planung braucht Struktur, Transparenz und Integration
Fehler entstehen nicht durch Excel, sondern durch falschen Einsatz
Die Automatisierung in spezieller Software für Planung und Controlling reduziert den manuellen Aufwand und die Fehlerhäufigkeit erheblich.
Moderne Steuerung erfordert moderne Werkzeuge
Schaubild
Gegenüberstellung: Manuelles Controlling auf Excel-Basis vs. einer automatisierter Controlling-Software
Excel hat seinen festen Platz im Controlling.
In der Unternehmensplanung jedoch stößt es zunehmend an strukturelle Grenzen.
Unternehmen, die:
wachsen
professioneller steuern wollen
Risiken früh erkennen möchten
kommen an integrierten Planungslösungen kaum vorbei.
Excel ist ein Werkzeug, aber keine nachhaltige sPlanungstool.
Ist Excel für kleine Unternehmen ausreichend?
Kurzfristig ja – langfristig wird es bei steigender Komplexität kritisch.
Wann sollte man Excel ablösen?
Spätestens, wenn Planung fehleranfällig, intransparent oder nicht mehr steuerbar wird.
Kann Excel Teil einer modernen Planung bleiben?
Ja – als Analyse- und Ergänzungstool, nicht als zentrale Planungsplattform.
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Ist mein Unternehmen für Controlling nicht zu klein? Im Gegenteil, gerade kleinere Unternehmen profitieren von einer intelligenten Controlling-Lösung.
Einführung: Warum das StaRUG die Liquiditätsplanung auch in KMU erforderlich machtBereits seit dem 1. Januar 2021 ist das Gesetz über den...